Ein Hoch auf Pro Helvetia

Mein letzter Kommentar im 2011 widmete sich dem Streit in der Schweizer Kulturszene. Und zwar geht es darum, dass Suisseculture, der Verband der etablierten Kunst- und Medienschaffenden, sich darüber aufregt, dass Pro Helvetia selbst Programme ins Leben ruft, etwa eben das Programm "Gameculture". Die Kulturstiftung solle Kunst unterstützen und fördern, aber nicht selbst als Veranstalterin auftreten und etwa Ausstellungen veranlassen.

Dem stimme ich zu, wenn sie das im grossen Stil tun würde, aber sie gibt einen verschwindend kleinen Teil der Gelder für eigene Programm aus. Und dass sie dabei junge Szernen, wie etwa die Game-Entwickler und angehende interaktive Künstler prospektiv unterstützt und ihnen quasi den Start einfacher gestaltet, finde ich grossartig und mutig - weil sie die ganze etablierte Szene gegen sich hat. Chapeau!