Die empfindsamen Helfer-Maschinen kommen

Bild: Bruno Schlatter

Im "Wissen"-Bund der SonntagsZeitung stellen wir die sechs Forschungsprojekte vor, die sich um die EU-Forschungsgelder bewerben. Den Auftakt machte ich mit einem Artikel über das Forschungsprojekt "Robot Companions for Citizens", an dem der Zürcher Informatik-Professor Rolf Pfeifer massgeblich beteiligt ist. Es war wie immer spannend, sich mit dem Vollblut-Robotiker  und -Forscher in seinem Büro voller Souvenirs aus der ganzen Welt zu unterhalten. Sein Spezialgebiet ist "Morphological Computing". Dabei geht es darum, dass Form und Material, wenn richtig eingesetzt, viel an Bewegung automatisch übernehmen; das heisst, es muss nicht alles programmiert werden, damit sich ein Roboter bewegen kann, vielmehr spielt der Körper mit, wenn man weiss wie das passiert. Dabei steht die Natur Modell. So wollen die Zürcher Forscher etwa herausfinden, wie ein Tintenfisch seine Arme bewegt, um das dann auf weiche Systeme anzuwenden.

Mehr in der SonntagsZeitung vom 27. Mai 2012 (PDF).