Kamera

Die Kleinste unter den Grossen

Bild: Canon EOS 100D (links) neben einer Ricoh Kompaktkamera.

Ich staunte nicht schlecht, als das Paket ankam: Hier soll eine Spiegelreflexkamera drin sein? Ich habe die Canons EOS 100D, die kleinste je produzierte Spiegelreflexkamera auf einer Reise vier Wochen lang getestet.

Hier lesen Sie, ob Sie das Niveau der Königsklasse halten konnte. 

Fujis Crème de la crème

Fujifilm hat sein Festbrennweiten-Modell der X-Serie neu aufgelegt: Die X100s mit APS-C-Sensor schiesst sensationelle Bilder, auch wenn es nicht mehr hell ist, hat einen schnelleren Autofokus als die Vorgängerin, einen Hybrid-Sucher, sieht umwerfend altmodisch aus und ist dennoch mit modernster Technik bestückt.  

Mein privates Herz erobert - sprich: diese Kamera würde ich mir privat zurzeit als Zweit-Kamera zulegen, wenn ich grad so könnte - hat die kleinere Schwester x20: Sie hat alles, was eine Kompaktkamera braucht: einen optischen Sucher, einen kleinen Blitz, eine kleines Zoom (KB 28 - 122mm),ist dank Knöpfen und Drehräder rasch bedienbar - und macht erst noch tolle Bilder (bei 800 Iso ist Schluss). An die x20 würde ich mich gern gewöhnen. 

Lesen Sie mehr im Artikel der SonntagsZeitung. 

 

Mehr Artikel zum Thema:

Im Doppel einsame Spitze - die beiden Systemkameras Panasonic GH3 und Fujifilm X-E1 leisten Hervorragendes.

Fujifilm - der Aufstieg

 

 

SLT-Kamera A77: Sonys neue Lichtgestalt

Sony A 77


Sony rührte mit der grossen Kelle an und lud über 100 Journalisten aus Europa zur Produktepräsentation nach Athen ein. Hauptattraktion waren die neuen SLT-Kameras A77 und A65. Sie sehen aus wie Spiegelreflex-Kameras, haben auch einen Spiegel drin, der aber fest montiert und teildurchlässig ist, so dass das Licht doch auf den dahinterliegenden Bild-Chip durchkommt. Nachteil: Nebst Lichtverlust keinen optischen Sucher, sondern einen elektronischen. Vorteil: Schnelle Bildserien (mit Autofokus) für verhältnismässig wenig Geld. 

Diese Kameras konnte ich einen halben Tag ausprobieren - von mir aus hätten das nicht auf der Akropolis sein müssen, ist aber natürlich ein netter Gag. Auch bei 35 Grad Celius eindrücklich.

Welchen Eindruck die Kamera im heissen Kurztest hinterlassen hat, lesen Sie hier (PDF).

Wirklich interessant war aber ein Ankündigung der neuen Systemkamera NEX-7. Sie ist ebenfalls mit dem relativ dem grossen APS-C Sensor (der ansonsten in Spiegelreflex-Kameras sitzt) ausgerüstet, wie A77 und A65 mit rekordmässigen 24 Megapixeln. Sie ist mit 10 Bildern pro Sekunde ebenso schnell wie die A65 und hat - als erste Systemkamera überhaupt - auch einen optischen Sucher. Das macht Sinn! Die Kamera wird logischerweise nicht ganz billig sein und um die 1400 Franken kosten. Leider konnte ausgerchnet dieses Modell, das interessanteste der präsentierten, nicht getestet werden. Noch gibt es erst Prototypen.  

 

Sony NEX-7
Sony NEX-7

Hier geht es zum Test (PDF, SonntagZeitung vom 21. August 2011).