TNW2017

Nachtrag 2. Tag TNW

Auch der zweite Konferenz-Tag brachte ein paar spannende Gedanken. 

Etwas enttäuschend fielen allerdings die Sieger der Start-up Battles aus. Ein Firma, die eine Biermaschine entwickelt hat (analog zur Nespresso Maschine) und eine Reiseplattform, über die man Geschäftsreisen einfach buchen kann. Den dritten Preisträger hab ich schon vergessen...

Fazit zur Konferenz: Gut organisiert, spannendes Publikum, ein Netzwerk-Anlass par excellence, aber vom DLD in München habe ich letztlich mehr Inspiration, Innovation und spannende Ideen mit nach Hause genommen. 

 

2. Tag TNW

Schauen, was der heutige Tag bringt. Jedenfalls sehr herbstlich heute draussen.  

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Hübsche Lichtshow.  

BTW: Muss zugeben, es fällt mir nicht leicht, nichts zu posten, auf Twitter etc. , obwohl ich mir das vorgenommen habe. Schliesslich bin ich hier ja in meiner #Rauszeit. Verrückt, hätte ich nicht gedacht.

1. Tag TNW-Konferenz

Heute habe ich also erstmals die TNW-Konferenz besucht, die grösste Web-Konferenz in Europa, die heuer bereits zum 12. Mal stattfindet. Wunderbar, nach so einem Tag - interessant, Unmassen von Infos, die zu verarbeiten sind - abends nicht noch schreiben zu müssen, sondern nur noch zu dürfen. 

Mein Fazit zum Tag:

1. Der Veranstaltungsort ist super
Die Konferenz findet im Westerpark statt, ein Ort, wo die Amsterdamer, ob Gross oder Klein, gern ihre Freizeit verbringen. Nebst vielen Grünflächen gibts in den anliegenden ehemaligen Fabrikgebäuden auch Restaurants und Kneipen, eine Brauerei und Shops - also ein tolles Nutzungskonzept, das dem ganzen Quartier zugute kommt. Jetzt während der Konferenz sind die verschiedenen Aktivitäten (Workshops, Start-up Battle, Speeches, Start-up Battles etc.) in unterschiedlichen Gebäuden untergebracht - das ist praktisch und Platz hat es meist für alle.
Allein beim Essen gibts etwas zu meckern: Es gibt zwar hervorragenden Streetfood (indische Currywraps, holländische Würste (fast so gut wie St. Galler Schüblige), Suppen, Salate, Fries, Pizza oder natürlich Burger), allerdings sind die Warteschlangen zu den Stosszeiten enorm lang. Da hab ich schon fast keinen Hunger mehr, bis ich den Burger endlich in den Händen halte.

2. Zu viel "ich bin so cool"-Gelaber
Die Veranstalter finden sich selber super und auch die Besucher finden sich alle toll: "We are the future" steht auf den Stirnen geschrieben. Das freut mich für sie und auch für mich, denn die Leute sind alle super gut drauf, aber dieser Gestus kann mit der Zeit auch auf die Nerven gehen. 

3. Enttäuschung des Tages
Mehr erwartet habe ich vom Auftritt der Spitzen-Youtuberin Taryn Southern über The Future of Storytelling. Was ist mir geblieben? Nicht viel, ausser dass sie künftig auch nicht davor halt macht, mit Maschinen zu partnern, um Musik zu machen. 

4. Highlights des Tages
Da gab es zwei. Erfrischend fand ich den Auftritt von Stephanie Alys, CEO von MysteryVibes. Ein SexTech-Hersteller-Startup muss sich viele Gedanken, um überhaupt ernst genommen zu werden, das war sehr erhellend. Auch ihre Idee von Open Sex Toys Data - und unter welchen Bedingungen sowas denkbar ist, hat Potenzial.
2. Überflieger Highlight für mich war klar Nir Eyal mit einer "Zurück zu einer Ethik"-Message - Töne, wie man sie an so einer Veranstaltung sonst nicht hört: "Ihr macht die Zukunft. Aber baut sie so, wie ihr sie euch wünscht". Und: Man soll es mit den Handy-Nutzern machen wie mit den Rauchern: Will ein Gast das Handy hervorholen oder holt er hervor, bitten wir ihn, rauszugehen. - Eine Überlegung wert!

5. Ausgezeichnete TNW-App!
Diese App zum Event kann man sogar gebrauchen! Sie gibt  scrollend Überblick über das gesamte Programm - was vorbei ist, wird abgedunkelt dargestellt. Praktisch. Klickt man eine Veranstaltung an, erfährt man etwas über die Speaker und Firmen. Und man sieht immer auf den 1. Blick was grad auf welcher Bühne läuft. Mehr brauchts nicht, aber das funktioniert. Chapeau!