Ein Reisestativ musste her

Heute war Film-Vorbereitungstag:

Um das Interview mit Hans filmen zu können, soll ich mit zwei Kameras filmen, so die Empfehlung der Kursleiterin: nebst der Haupt-Kamera, in meinem Falls also die Olympus, auch mit dem iPhone als Zweit-Kamera. Das geht aber nicht ohne Stativ, weshalb ich mit heute eines gekauft habe, das iKlip Grip Pro von IK Multimedia.

Und ich glaub, es ist gar nicht mal so schlecht.

1. Man kann es nämlich als kleines Handy-Stativ brauchen, es lässt sich aber auch eine ausgewachsene Kamera drauf schrauben. 

2. Man kann es ausziehen, bis zu einer Höhe von ca, 40 cm, immerhin. 

3. Ist es sehr leicht, das ist wichtig, wenn ich unterwegs bin. 

4. Man kann die drei Beine auch einklappen und das Stativ dann als Selfie-Stick nutzen.

5. Über einen abnehmbaren Clip lässt sich das Handy auch von fern auslösen, echt praktisch. 

Alles für ca. 70 Fr., ist doch nicht schlecht :-)

Neuland: Ton und Video

Dann übte ich den Ernstfall und habe wieder dazu gelernt, nämlich in Sachen Ton beim Videofilmen. Nach einigem Tüfteln hab ich schliesslich doch noch Ton in die Aufnahme mit dem Richt-Mikrofon gebracht  - man muss dafür im Video-Menu der Kamera einstellen, dass das Mik Strom von der Kamera erhalten soll, sonst läuft gar nichts. War recht ricky, das heraus zu finden. 

Das Audiozoom harrt noch seiner "Durchschauung" ;-) Ich glaub, ich werd dafür morgen Abend mal das Video-Ateilier der EB Zürich besuchen und mir weiterhelfen lassen.

Audiozoom (rechts) und Roede-Mikrofon (mit dem roten Kabel)

Audiozoom (rechts) und Roede-Mikrofon (mit dem roten Kabel)

Von Takes, Audiozoom und Klappen

Mit Audiozoom zum besseren Video-Ton:  Multimediales Storytelling EB Zürich , Kurstag 2.

Mit Audiozoom zum besseren Video-Ton: Multimediales Storytelling EB Zürich, Kurstag 2.

Letzten Freitag fand also der 2. Kurstag an der EB Zürich statt. Am Vormittag wurde uns am Beamer anhand von zwei Beispielen gezeigt, welche Möglichkeiten und Grenzen die kostenlosen Tools Pageflow und Spark von Adobe haben. Mit beiden lassen sich recht hübsche Scroll-Reportagen bauen, ohne dass man dafür programmieren können muss. 

Etwas schade fand ich, dass wir noch nicht selbst erste Gehversuche mit den Tools machen und die Software gemeinsam ausprobieren konnten. So blieb das Ganze immer noch etwas abstrakt. Ich persönlich kenne Pageflow bereits, aber oberflächlich, da ich vor Monaten mal etwas damit herumgespielt, aber die Sache wegen Zeitmangels nie vertieft habe. Das möchte ich jetzt eben nachholen. 

Vom Einkaufstourismus bis zur Familienstory

Dann stellten wir einander unsere Konzept-Entwürfe vor. Es gibt ganz unterschiedliche Ansätze, von der "Einkaufstourismus"-Repo über "Minimalismus", einer Image-Story für ein neues Medien-Angebot, einem Kunstprojekt über Mobilität bis hin zu meiner Familiengeschichte und einem Werbe-Projekt über eine Churer Uhrmacherin.

Vielleicht hätten wir Zeit sparen können, wenn die Konzepte im Vorfeld nicht nur den Kursleiterinnen, sondern auch den Teilnehmenden zugeschickt worden wären. Dann hätten sich alle auf den Kurs hinüber die Pläne der anderen schon informieren können, und wir hätten das nicht nochmals im Plenum tun müssen. Stattdessen hätten wir uns von Beginn weg auf Feedback und inhaltliche und konzeptionelle Diskussion konzentrieren können.

Video-Werkstatt

Am Nachmittag ging es dann um Video und die Video-Sequenzen in unseren Projekten. Kursleiterin und Film-Frau Anna-Lydia Florin gab anhand von Portrait-Clips Einblick ins Filmen und erklärte, worauf wir achten müssen, damit die Videoaufnahmen nicht zum Frusterlebnis werden ("zuerst immer aufs Licht achten", Hintergrund, Abstand zur Wand, Augenlicht, Blickrichtung,  etc.).

Dann gab es ein wenig Theorie zum Schneiden: Achsenspung vermeiden, Aufnahmestandpunkt um 30 Grad ändern für die nächste Einstellung, Infos zu Close-up, Totale, Halb-Totale etc., in die Bewegung hinein schneiden etc. 

Das war alles interessant und vieles neu für mich. 

Kleines Problem bei der Sache vielleicht: Noch waren und sind die Konzepte ja nicht fertig ausgearbeitet und nicht alle Teilnehmer wissen bereits, was genau sie filmen möchten. Wir übten teils also sehr im Abstrakten. 

Mit dem Audiozoom nach Holland

richtmikrofon

Ich dagegen hatte Glück, da ziemlich klar ist, dass sich mein Videoteil auf ein Interview mit Hans beschränken wird. Es galt als, die Einstellung und den Kamera-Aufbau zu üben, dann bekam ich ein Audiozoom und eine Richtmikrofon in die Hand gedrückt, das ich nächste Woche mit nach Holland nehmen werde.

Morgen in einer Woche werde ich nämlich nach Wanssum zu Hans reisen und ihm ein paar Fragen zur Familie stellen. Er ist der letzte aus der Generation meiner Mutter, den ich noch nach fragen kann. 

DasJahrhundertBuch

Bis dahin werde ich meine Rauszeit auch dazu nutzen, endlich einmal die alten Fotoalben meiner Mutter (1932-2013) durchzusehen. Gleichzeitig lese ich zur Einstimmung nochmals das Buch "Das Jahrhundert meines Vaters" des holländischen Historikers und Journalisten Geert Mak - hochinteressant, eine grossartige Verbindung von Welt- und Familiengeschichte, spannend zu lesen.

Unter anderem erzählt er darin von seiner Familie, die vor dem 2. Weltkrieg in Sumatra lebte, genau wie mein Grossvater Simon Taconis. 

Konkurrierende #Rauszeit-Projekte

Dafür zeichnet sich langsam ein erstes strukturelles Problem ab: Meine TheNextWeb-Konferenz, die ja ursprünglich der Grund für meine Reise nach Amsterdam war, rückt etwas in den Hintergrund. Ich merke, dass Zeit und Ressourcen knapp werden dürften, beide Vorhaben gleich konzentriert zu verfolgen...

Wie binde ich 360-Grad- Fotos und -Videos ein?

Heute beginne ich den Tag zur Abwechslung mal hier: 

Cafelang

Mein Thema heute: Wie binde ich VR-Inhalte in Squarespace ein? Wahrscheinlich keine Hexerei, aber bis jetzt bin ich einfach nicht dahinter gekommen. 

Erfolgreich bin ich nach zwei Stunde googeln nicht gerade. Mehr als das habe ich bisher nicht zu Stande gebracht:

Dann hab ich rausgefunden, dass Vimeo jetzt auch 360 Grad-Videos unterstützt. Die Einbindung eines kleinen 360-Videos mittels Einbettungscode hat dann auf die herkömmliche Weise bestens geklappt:

Damit das aber Sinn macht. müsste man es mit einer VR-Brille ansehen können. Keine Ahnung, ob das mit meiner Cardboard resp. Samsung Gear VR klappt. Da gilt es in den nächsten Tagen weiterzumachen... - und keine Angst: Ich such noch ein etwas besseres Video, aber jetzt muss ich los.

Die Pflicht klopft an

Huch, heute muss ich ja den Kursleiterinnen des Multimedia Storytelling-Kurses an der EB Zürich mein Konzept oder zumindest einen Entwurf für eine multimediales Projekt senden. Ferien sind also definitiv vorbei :-(

Dabei, ich geb es gern zu, könnte ich noch ein, zwei Wochen erholsames Nichtstun gut gebrauchen. Aber immerhin: Seit zwei Woche kann ich wieder richtig gut schlafen, das ist doch was!

Nun, ich hatte ja ein paar vage Ideen für ein MM-Projekt, darunter ein Porträt der Alhambra, eine Werbe-Story für eine Psychotherapeutische Praxis und ein Reisetagebuch aus Spanien. Entschieden habe ich mich in den letzten Wochen aber für eine Spurensuche. Ich tue, was ich längst schon hätte tun sollen: Ich versuche, mich der Geschichte meiner Mutter anzunähern. 

Ein brisantes Unterfangen, ich weiss - ich merk es schon jetzt, nach den ersten Recherchen -, das das Zeug hat, mich mit Haut und Haar einzunehmen. Aber sich des Risikos bewusst zu sein, ist doch eine gute Voraussetzungen :-)

Also, ich habe mich heute Mittag an das Storyboard gemacht, das ich von den Kursleiterinnen erhalten hatte, und den Entwurf (unten) einmal abgeschickt. Allerdings ist mir nicht ganz klar, ob ich die Aufgabe richtig verstanden habe. Wird sich am kommenden Freitag, dem 2. Kurstag, sicher zeigen ;-)

Wie eine digitale Nomadin

...arbeite ich heute unterwegs ;) Bei Kafi und Gipfeli und klassischer Gitarrenmusik. Wettbewerbsfrage: Wo bin ich? 

 

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Heute schau ich, wer sich für ein Interview an der TNW-Konferenz in Amsterdam im Mai eignen würde. Viele spannende Klpfe würde. Dabei bin ich auf Glitch gestossen, eine Coding Site von Anil Dash , die ich in den nächsten Wochen sicher näher anschauen werde. The Verge titelte dazu nämlich "Glitch is a new collaborative coding site from Anil Dash based around remixing apps" - klingt interessant.

Also heute...

...mach ich frei :-)) Der letzte schöne Tag vor Ostern. Eier suchen werden wir dann im Regen und mit Daunenjacke sein - genügend Zeit dann, drinnen am Compi zu verbringen.  

Zürisee: grandios!! 

Zürisee: grandios!! 

Mit dabei im Test: die schönste und schnellste der Besten, die Olympus OM-D E-M1 Mark II, ein Fest!

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1. Kurstag in Multimedialem Storytelling

Also, heute, respektive gestern Freitag morgen um 9 Uhr startete der Kurs über MM-Storytelling an der EB Zürich. Wir sind sechs Kursteilnehmer - 5 Frauen und 1 Mann - und zwei Kursleiterinnen - also alles sehr überschaubar, das ist super. 

Die Gruppe ist altersmässig recht durchmischt, es hat Leute aus den Webservices von Ringier, zwei Leute von Somedia Web- und IT-Dienste, eine Sek-Lehrerin und meine Wenigkeit. 

Wir mussten unsvorstellen und uns dabei gegenseitig filmen. Und ich bin mir jetzt nicht zu blöd, diesen Clip hier zu zeigen, einfach der Authentizität wegen ;-)  

Tja, es war halt noch etwas früh am Morgen, nach vier arbeitsfreie Tagen...

Dann verging der Tag mit Theorie: Was ist MM-Storytelling, worauf gilt es bei den einzelnen Medien zu achten (einzelne Elemente in sich geschlossen, Elemente sollen sich ergänzen etc.) und schliesslich schauten wir uns verschiedene Beispiele an: Snow Fall in der NYT, Firestorm, Trappeto-Solingen... und zurückIouri Podladtchikov's Porträt von der NZZ.

Am Nachmittag galt es, bereits Ideen für ein mögliches Projekt zu präsentieren - für meinen Geschmack vielleicht etwas gar früh, aber tant pis. Schliesslich haben nicht alle soviel Zeit wie ich grad ;-) 

Bis zum 3. Mai müssen wir den Kursleiterinnen das definitive Grobkonzept senden - bleibt ja noch etwas Zeit, eine meiner Ideen als definitive zu fixen.  

Alles in allem war der erste Kurstag ein Aufsteller, mit spannenden Diskussionen und anregenden Beispielen. So was wie die Firestorm  Repo ist einfach sensationell und macht Lust, dieses Medium näher kennenzulernen und mit ihm zu arbeiten. 

Mein #Rauszeit-Programm

Für meine #Rauszeit habe ich mir einen kleinen Plan zusammengebastelt.

Zürich Hardbrücke

Zürich Hardbrücke

Dabei steht jeder Monat unter einem bestimmten "Motto":

April: ERHOLEN UND FERIEN!

Mai: MULTIMEDIALES STORYTELLING

Juni: CODING

Sehr cool ist, dass ich den ersten Kurs für Multimediales Storytelling, den die EB Zürich anbietet, kostenlos besuchen kann. Das ist ein rechter Aufsteller! Im Gegenzug werde ich hier berichten, was ich an den fünf Kurstagen lerne, erlebe, was es mir bringt und schliesslich mein fertiges Multimedia-Projekt präsentieren... Am Freitag ist  bereits der erste Kurstag!

Kann sein, dass ich vieles, was ich im Kurs lernen werde, mir auch selbst erarbeiten könnte. Aber der Kurs wird mir einen Rahmen bieten, in welchem ich effektiver sein kann, weil mir Einstiegsrecherche (was für Tools gibt es, wofür sind welche geeignet etc.) von den Kursleiterinnen abgenommen wird, so stell ich mir das jedenfalls vor ;-)  Und weil ich dran bleiben muss. Zudem wird es dort Leute haben, mit denen man über das Projekt diskutieren kann, weil sie ja dasselbe tun. Finde ich extrem spannend und freu mich drauf! (Obwohl ich auch ein klein wenig Bammel habe: Habe schon lange nicht mehr die Schulbank gedrückt. Das letzte Mal bei diesem iPhone-Video-Kürsli am MAZ.)

Zu den Details:


April: Erholen!

3. bis 9. April:

10. bis 16. April (Ostern 13. - 17.4.):

  • MM-Projekt: Konzept erarbeiten

17. bis 23. April:

  • Familienferien Chelle (18. - 20.4.)

24. bis 30. April:

  • Ferien (Spanien 21. - 28.4.)


Mai: MM-Storytelling

1. bis 7. Mai:

8. bis 14. Mai:

  • MM-Projekt vorantreiben

15. bis 21. Mai:

22. bis 28. Mai (25.5. Auffahrt):

  • SoZ-Artikel schreiben 


Juni: Coding

Da ist das Programm noch etwas lose...

Tipps sind auf jeden Fall willkommen :-). Zum Beispiel, wo anfangen? wie?:

29. Mai bis 4. Juni:

  • Recherche Coding: Was gibts? Was wird für Journis empfohlen? Was gibt es für Online-Kurse?

5. bis 11. Juni (5.6. Pfingstmontag):

12. bis 18. Juni:

  • Coding

19. bis 25. Juni:

  • Coding

26. bis 2. Juli:

Und ja, das Foto oben ist mal ein erster Schnappschuss mit der Nikon Keymission360.  Aber ich konnte das 360-Grad-Aufnahme noch nicht richtig in die Website einbinden. Man sollte natürlich das Bild bewegen und überallhin sehen können.  Das Problem werde ich noch lösen müssen. Oder weisst Du vielleicht Rat?

So, let's begin

Mein kleines Projekt "3 Monate raus", sprich unbezahlten Urlaub, läuft also seit gestern. Ich ging morgens also nicht zur Arbeit - irgendwie seltsam -, trank stattdessen ausgiebig Kaffee, las länger als 15 Minuten den Print-Tagi und löste zum krönenden Abschluss das Bimaru-Rätsel auf der letzten Seite. Ja, hat durchaus Qualitäten, so ein Morgen.

Eine Rundum-Kamera kommt zu mir

Danach machte ich gestern einen Ausflug zu Nikon Schweiz nach Egg b. Zürich und holte die Nikon Keymission 360 ab, nicht ohne  dort von Produktmanager Lukas Pitsch zuvor in die Geheimnisse der 360-Grad-Kamera eingeführt worden zu sein. Pitsch selber ist ein Snow Kiter, lässt sich als von Drachen und Wind an Skiern über den Schnee ziehen, und es lohnt sich, mal einen Blick auf seinen Blog zu werfen - echt cool was er da mit der Keymission einfängt!

Nikon Keymission360: Rundum-Kamera mit Selfie-Stick, 2 Kameralinsen (je 180 Grad vorn und hinten), zum filmen - und fotografieren

Nikon Keymission360: Rundum-Kamera mit Selfie-Stick, 2 Kameralinsen (je 180 Grad vorn und hinten), zum filmen - und fotografieren

Mich wird die Rundum-Kamera während meiner Rauszeit  begleiten. Mal sehen, was ich aus ihr rausholen kann. Mitte April werde ich die Alhambra in Granada besuchen, die könnte sich in 360-Grad ganz gut machen. 

Wenn ich es denn schaffe, mit der Keymission zurecht zu kommen. Ich habe gestern schon gemerkt, dass sie Gewöhnungszeit braucht. Es ist zuerst irritierend, dass die Keymission keinen Bildschirm hat. Da braucht es etwas Zeit, um reinzukommen. Und sicher etwas Übung, um gute Resultate zu erzielen. 

Übung etwa, die Kamera zu verstehen: Denn wie immer, wenn es keinen Display gibt, gilt es, die Bedeutungen der Status-Lämpli auswendig zu lernen. Was will die Kamera sagen, wenn die Lichter rot leuchten oder grün blinken oder orange ganz schnell blinken? hmmm. Aber das kommt schon noch. 

Koppelung mit dem neuesten iPhone iOS harzt noch

Natürlich gibt es eine App dazu, damit man die Kamera via Handy fernsteuern und Einstellungen vornehmen kann. Mit dem iPhone 7 plus klappte die Koppelung leider nicht, aber das Firmware-Update, das das ändert, sollte laut Pitsch demnächst herauskommen. Mit dem Android-Huawei-Handy hingegen war die Verbindung rasch hergestellt.

Ich werde in den nächsten Wochen auf jeden Fall über meine Erfahrungen mit der Nikon Keymission 360 und der Rundum-Fotografie resp. dem -Film hier berichten. Bis jetzt bin ich in 360-Grad-Sachen ja noch ganz unerfahren.